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Enel bringt Ökostrom-Tochter an die Börse

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Enel bringt Ökostrom-Tochter an die Börse

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Der italienische Energiekonzern Enel hat den Startschuss für den Börsengang seiner Ökostrom-Tochter gegeben. Bis zu einem Drittel von Enel Green Power soll an die Börse gehen. Enel hofft dabei auf Erlöse von mindestens drei Milliarden Euro, mit denen der Konzern einen Teil seines Schuldenbergs abtragen könnte. Denn Enel ist mit Verbindlichkeiten von 54 Milliarden Euro das am höchsten verschuldete Energieunternehmen in Europa. Bis Ende 2010 sollen die Schulden auf 45 Milliarden Euro sinken.

Die geplante Preisspanne je Aktie liegt zwischen 1,80 und 2, 10 Euro und damit unter den ursprünglichen Erwartungen des Konzerns. Händler meinten allerdings, die Aktie sei nur dann interessant, wenn ihr Preis am unteren Ende dieser Spanne angesiedelt sei. Der endgültige Aktienpreis wird Ende Oktober bekanntgegeben; ab dem 4.

November werden die Anteilsscheine an der Börse gehandelt.