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Tränengas gegen randalierende Schüler in Paris

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Tränengas gegen randalierende Schüler in Paris

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Auch Frankreichs Schüler protestieren weiter gegen die Rentenreform. Am Rande der Schülerproteste kam es am Montag an mehreren Orten zu Ausschreitungen. Im Großraum Paris ging die Polizei mit Tränengas gegen randalierende Schüler vor. Die Gymnasiasten hatten Bushaltestellen demoliert, Fahrzeuge in Brand gesteckt und den Zugang zu Schulgebäuden blockiert.

Für die Regierung wird die Lage brenzliger, in der Vergangenheit haben Schüler- und Studentenproteste Reformvorhaben vereitelt. Bislang ist die Regierung aber nicht zum Nachgeben bereit.

“Wir sind hier für die Menschen, die nicht in Rente gehen können. Wir wissen, dass wir Jugendliche die Macht besitzen, Druck auf die Regierung auszuüben. Wir machen das für uns und für Sie. Das ist Solidarität!” findet die 16-järige Gymnasiastin Clemence.

Manchen Eltern fehlt völlig das Verständnis für die Aktionen: “Ich finde es merkwürdig, dass Jugendlich glauben darüber reden zu müssen, was in 50 Jahren mit ihnen passiert. Wir sollten auch mal festhalten, dass fünf bis zehn Prozent der Schüler eine ganze Schule blockieren, für eine Demokratie ist so was traurig!” findet Mutter Claire.

Die Schülerorganisationen werden von Jungkadern der oppositionellen Linksparteien dominiert.