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Chiles Minenarbeiter protestieren weiter

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Chiles Minenarbeiter protestieren weiter

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Bei seinem Besuch in Großbritannien hat Chiles Präsident dem britischen Premierminister David Cameron einen Stein aus der Unglücksmine San Jose überreicht. Außerdem erklärte er, dass seine Regierung ihre Lektion aus der verhinderten Katastrophe gelernt habe und versprach künftig für mehr Sicherheit in der chilenischen Bergwergbranche zu sorgen. Das Budget dafür will er verdreifachen.

Indes werden die Proteste der Angestellten des Bergbauunternehmens San Esteban, das die Goldmine in der Atakama Wüste betrieb, immer lauter. Über 200 von ihnen haben keine neuen Verträge bekommen, weil das Unternehmen bankrott ist. Nun verlangen sie Entschädigungszahlungen.

“So dürfen sie uns Arbeiter nicht behandeln. Die Respektlosigkeit hat bereits sieben Minenarbeitern dieses Unternehmens das Leben gekostet, 33 waren da untern eingeschlossen, eben jene, die sie jetzt auf ihre Seite ziehen.”

Doch manche der Geretteten stellen sich hinter ihre weniger berühmten Kollegen. Einer der Helden erklärte sich nun jedoch bereit, gegen Geld das vereinbarte Schweigen der Kumpels über ihre Zeit im Minenschacht zu brechen. Er müsse schließlich auch an seine Zukunft denken.