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London stellt neue Verteidigungsstrategie vor

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London stellt neue Verteidigungsstrategie vor

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Bei der Royal Air Force wird es künftig Einsparungen geben. Und nicht nur dort: Auch bei der britischen Militärmarine soll gespart werden. Beim Verteidigungsbudget sollen Einschnitte von bis zu acht Prozent gemacht werden. An diesem Dienstag stellt die Regierung in London ihre neue Verteidigungsstrategie vor. Außenminister William Hague machte klar, man habe einen Verteidigungshaushalt mit riesigen Ausgaben geerbt. Der Minister wörtlich: “Die Ausgaben überschreiten zehn Millionen Pfund täglich. Selbst wenn wir das Budget konstant halten, müssen wir große Einsparungen machen. Selbst dann haben wir den dritt- oder vierthöchsten Verteidigungshaushalt der Welt. Aber wir bleiben eine globale Militärmacht”, versicherte er. An erster Stelle der Risiken für die Sicherheit des Landes stehen dem neuen Konzept zufolge Terroranschläge durch Organisationen wie Al-Qaida. Dahinter folgt die Gefahr durch Cyber-Angriffe feindlicher Mächte. An dritter Stelle stehen Naturkatastrophen. Erst danach kommen die klassischen Militärkonflikte, Einsätze wie in Afghanistan oder im Irak. Im neuen Konzept festgeschrieben ist, dass London weiterhin auf internationaler Ebene helfen wird, Konflikte zu lösen und zur Stabilität beizutragen.