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Taifun "Megi" rast auf China zu

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Taifun "Megi" rast auf China zu

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Der stärkste Taifun seit Jahren hat die Phillipinen hinter sich gelassen und nimmt Kurs auf China. Die Behörde für Hochwasserbekämpfung hat bereits 140 000 Menschen in 15 Städten in der südlichen Inselprovinz Hainan evakuiert, hat Schlauchboote und Rettungswesten geschickt. Auch in drei weiteren Regionen seien starke Regenstürme zu erwarten, im Gefolge Hochwasser und Erdrutsche.

Der Taifun “Megi” war mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 350
Stundenkilometern über die philippinische Insel Luzon gerast. 10 Menschen starben, ein Prozent der Reisernte ist vernichtet, in manchen Regionen zehn Prozent.

Inlandsflüge wurden annulliert. In den Bergen kam es zu Erdrutschen. Die Küstenwache ließ Fischerboote nicht auslaufen.

“Megi” hat selbst für die sturmerprobten
Philippinen beeindruckt.

Der Busfahrer Ariel Marzan:
“Erst kam der Sturm eher harmlos daher. Aber nach einer halben Stunde traf er unser Haus mit voller Wucht. Er hat es regelrecht verschlungen.”

Vor einem Jahr waren durch den Tropensturm “Ketsana” auf den Philippinen mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen.