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Frankreichs Regierung zeigt Härte gegen "Schläger" und "Plünderer"

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Frankreichs Regierung zeigt Härte gegen "Schläger" und "Plünderer"

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Ruhe und Ordnung wiederhergestellt, eine Handvoll Autos verbrannt, Schaufenster und Porzellan zerschlagen. Nach den Unruhen in den französischen Städten Lyon und Nanterre im Gefolge des Aktionstags der Gewerkschaften gegen Präsident Nicolas Sarkozy und seine Rentenpolitik kämpft das Land vor allem mit Transport- und Kommunikationsproblemen.

Premierminister François Fillon appellierte an alle Minister, weniger zu reisen, um keinen Neid zu wecken.

Innenminister Brice Hortefeux ließ es sich nicht nehmen – er fuhr von Paris nach Lyon und sah sich die Schäden an.

“Ich bin gekommen, um den Lyonern zu sagen, dass diese Gewalt nicht ungestraft bleiben wird,” so Hortefeux. “Polizei und Justiz sind voll mobilisiert und wir werden nie zulassen, dass kleine Schlägertrupps Teile unseres Territoriums in ein Schlachtfeld verwandeln. “

Frankreich gehöre weder den Plünderern noch den Steinewerfern.

In den vergangenen beiden Tagen waren landesweit mehr als 300 Personen festgenommen worden, etwa ein Drittel in Lyon.

Nach Angaben einer Schülergewerkschaft konnten etwa 600 Schulen im Land nicht arbeiten, das Bildungsministerium sprach von knapp 200. Auch in sechs Universitäten war der Betrieb gestört.