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Ericsson: Gewinnplus trotz Umsatzschwäche

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Ericsson: Gewinnplus trotz Umsatzschwäche

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Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat im dritten Quartal mit einem ordentlichen Gewinnplus überrascht. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Nettoerlöse um 75 Prozent auf knapp 390 Milliarden Euro; vor allem wegen niedriger Restrukturierungskosten und Gewinnen der Handy-Tochter Sony Ericsson.

Die Umsätze präsentierten sich allerdings vergleichsweise schwach: Sie lagen bei fünf Milliarden Euro und damit sogar um ein Prozent niedriger als in den vorangegangenen drei Monaten. Verantwortlich dafür waren vor allem Lieferengpässe wegen fehlender Komponenten – ein Problem, mit dem auch die Konkurrenz wie etwa Nokia zu kämpfen hat. Ericsson-Konzernchef Hans Vestberg sagte, zwar seien einige Engpässe in der Lieferkette behoben, dennoch bleibe es schwierig, die steigende Nachfrage nach mobilen Breitbandverbindungen zu erfüllen.