Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Obamas Wahlkampf in den "Swing States"


USA

Obamas Wahlkampf in den "Swing States"

Wähler der Basis zu remobilisieren – Wähler, die im Jahr 2008 schon einmal für ihn gestimmt haben – dabei sieht man Barack Obama, hier in Seattle.
Vor sich: ein kleines Publikum der weiblichen Mittelschicht. Thema: die Wirtschaft.
 
Bei einer Arbeitslosigkeit von 9,6% das Schlüsselthema dieses Wahlkampfes. Die meisten von der Rezession betroffenen Frauen, wählen jedoch im Gegensatz zu den Männern eher Demokratisch.  
 
“Unsere Wirtschaft funktioniert nur, wenn Jeder 
daran teilhaben kann, was bedeutet, dass etwas wie “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” kein Frauenthema ist, sondern ein Mittelschichten-Thema. Wie die Frauen verdienen, daran entscheidet sich, wie es den Familien als Ganzes geht.”
 
Obwohl es dem Präsidenten aktuell an Popularität mangelt, muss er die demokratischen Kandidaten nach Kräften unterstützen, wie hier die demokratische Senatorin Patty Murray aus dem Staat Washington.
 
Barack Obama: “Ich brauche Euch, um an an Türen zu klopfen, damit ihr mit Freunden und Nachbarn sprecht. Wenn Ihr das tut, dann verspreche ich Euch, wird es uns gelingen, nicht nur die Wahl zu gewinnen, sondern unseren Traum auch für die nächste Generation zu bewahren.“   
  
In der Tat, diese Halbzeit-Wahlen sind entscheidend für Obama, riskiert er doch, seine Mehrheit zu verlieren: Im Repräsentantenhaus stehen alle 435 Sitze zur Neubesetzung an.
Derzeit verfügen die Demokraten über 256 Sitze, die Republikaner über 179. Die Mehrheit liegt bei genau 218 Sitzen.
 
Im Senat werden nur 37 Sitze von 100 neu besetzt, doch in den Wahlen könnte die derzeitige demokratische Mehrheit von 57 Senatoren und 2 Unabhängigen gegenueber nur 41 Republikanern verloren gehen.
  
Zur Wahl stehen auch 37 von 50 Gouverneursposten. Das Ergebnis koennte das Ende der Amtszeit Obamas also entscheidend beeinflussen. Umfragen zufolge koennten die Demokraten rund ein Dutzend der Gouverneursposten verlieren.
 
Das Weiße Haus muss sich daher verstaerkt um jene “Swing States” kuemmern, darunter eben auch Ohio – die Obama im Jahr 2008 gewinnen konnte. 2012 sind sie dann erneut von entscheidender Bedeutung.
 
  

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Haiti: Nach dem Erdbeben die Cholera