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Britisches Atom-U-Boot schwimmt wieder

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Britisches Atom-U-Boot schwimmt wieder

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Das modernste Atom-U-Boot der britischen Marine schwimmt wieder. Kutter der Küstenwache zogen den High-Tech-Koloss mit der Fluss ins tiefe Wasser.

Die “HMS Astute” war bei einer Testfahrt am Freitagmorgen auf eine Kiesbank gelaufen. Der Grund ist noch völlig unklar. Radioaktivität trat der Marine zufolge nicht aus. Doch der Vorfall ist peinlich für die Royal Navy. Und es ist nicht der erste vor der Küste der romantischen Hebriden-Insel Skye. Erst 2002 war dort ein U-Boot gestrandet.

Das Meer berge viele Herausforderungen, so ein Sprecher der Marine, es passierten bedauerliche Vorfälle. Die Ursachen des Vorfalls würden untersucht.

Die “HMS Astute” ist das Flaggschiff eines neuen Atom-U-Boot-Programms. Der Name bedeutet “raffiniert”. Mit Reaktorantrieb und modernster Navigation gleitet es – normalerweise – durch die Weltmeere um zu spionieren. Mit seinen Waffen kann es Ziele unter Wasser, auf See und an Land erreichen. Prinz Charles’ zweite Frau Camilla hatte das 1,4 Milliarden Euro teure U-Boot im Jahr 2007 getauft, erst vor kurzem wurde es offiziell in Dienst gestellt.