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Historische Reform

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Der Internationale Währungsfond steht vor einer historischen Reform. In Südkorea verständigten sich die führenden Industrie- und Schwellenländer auf eine Neuordnung beim IWF. So erhalten in Zukunft aufstrebende Nationen in der Weltwirtschaft wie China und Indien mehr Einfluss beim IWF. Ihre Stimmrechte und Anteile an der globalen Finanzinstitution werden angehoben. Andere bisher überrepräsentierte Länder verlieren dagegen Einfluss. Die Europäer verzichten auf zwei Sitze.

An dem zweitägigen G20-Finanzministertreffen, nahm auch IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn teil. Die Reform soll bereits im kommenden Jahr in Kraft treten. Außerdem verständigten sich Finanzminister und Notenbankchefs darauf, einen Abwertungswettlauf bei den Währungen zu verhindern.

Der IWF überwacht weltweit die Finanzsysteme, um bei Zahlungsproblemen von Regierungen oder bei einem drohenden Staatsbankrott einzugreifen.