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Amazonien: Dürre im Regenwald

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Amazonien: Dürre im Regenwald

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Im brasilianischen Amazonas-Gebiet herrscht die schwerste Dürre seit 1963. Über zahlreiche Gemeinden wurde der Notstand verhängt. Im Rio Negro, dem zweitgrößten Nebenfluss des Amazonas, ist der Pegel um sechs Zentimeter gefallen.

“Die Dürre ist so schlimm, dass nicht nur wir betroffen sind”, klagt Bootsbesitzer José Silva Moraes. “Alle, die am Fluß leben, trifft es, denn wir versorgen sie mit Lebensmitteln”.

Das muß jetzt der Zivilschutz aus der Luft übernehmen. Sechshundert Tonnen Lebensmittel, vor allem Trinkwasser, sind bislang im Dürregebiet verteilt worden. Besserung ist nicht Sicht. In den kommenden zwei Wochen dürfte der Pegel weiter fallen.