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Auf Haiti wütet die Cholera

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Auf Haiti wütet die Cholera

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Die Zahl der Cholera-Toten in Haiti ist auf über 250 gestiegen. Doch hoffen die Gesundheitsbehörden auf eine Stabilisierung der Lage, da seit Samstag weniger neue Todesfälle und Neu-Erkrankungen gemeldet wurden. Mehr als 3.000 Menschen sind erkrankt. Weil den Bürgern dringend abgeraten wird, das Wasser aus den Flüssen zu trinken, leiden viele Durst. Hilfsorganisationen verteilen in den ländlichen Gebieten, in denen die Cholera ausbrach, Trinkwasser und Mittel zur Wasseraufbereitung.

“Wir haben auch Antibiotika bereitgestellt, mit denen wir 3.600 Menschen helfen können. Außerdem haben wir Zelte, Matratzen, Plastikunterlagen – alles, um den Menschen hier in dem betroffenen Gebiet zu helfen”, beschreibt
Sophie Chavanel vom Internationalen Roten Kreuz die Lage.

Die Cholera brach Mitte der Woche nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince aus. Inzwischen wurden auch Kranke in der Drei-Millionen-Stadt selbst gemeldet, jedoch kamen sie zur Behandlung her. Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen sind hoffnungslos überfüllt, es kam zu Panik und Tumulten, weil die Menschen Angst haben, dass ihre kranken Angehörigen nicht rechtzeitig behandelt werden.