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Internationalen Robotermesse in Taiwan

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Internationalen Robotermesse in Taiwan

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Eine Kutsche, die von einem Roboterpferd gezogen wird, ist eines von vielen Highlights der internationalen Robotermesse in Taiwan, die vergangene Woche abgehalten wurde, mit hunderten Ausstellern aus aller Welt.

Ein Stoffbär mit einem Roboterarm, mit dem er Bälle fangen kann, ist die jüngste Entwicklung des Forschungsinstituts für Industrielle Technologie in Taiwan. Kameras verfolgen die schnellen Bewegungen des Balles in drei Dimensionen.

“Es dauert nur eine halbe Sekunde, bis der Ball des Roboter erreicht,” sagt Yu Hung-Hsiu, ein Projektmanager des Insituts. “Der muss seine Berechungen und Entscheidungen innerhalb einer Zehntelsekunde treffen. Dazu gehört die Ortung des Balles in einer 3D-Karte. Der Roboter muss vorausberechnen, wo der Ball fällt, und dahin bewegt er sich, um ihn zu fangen.”

Eine weitere Anwendung fortschrittlicher Hand-Auge-Koordination ist ein interaktiver Roboter namens Roppie, der ein einfaches Stragiespielspiel spielen kann. Er hat einen leichten Roboterarm und 10 Antriebseinheiten, die dessen Gelenke steuern: Mit den Fingern greift er ein Klötzchen und setzt es auf das Spielfeld, nun ist ein Mitspieler am Zug.

“Hier sieht man die Koordination von Auge und Hand bei einem Roboter,” sagt der zuständige Projektleiter Wu Chen-Hua. “Diese Fähigkeit ist für Menschen sehr wichtig, und Roboter mit dieser Fähigkeit können sehr viel mehr Aufgaben erfüllen – wie etwa Tee servieren, oder eine Zeitung aufheben, oder einen schweren Gegenstand. Roppie kann das alles, er kann auch sprechen.”
Worüber man sich mit ihm unterhalten kann, blieb zunächst unklar, vielleicht über die Musik. Robbie kann nämlich auch Klavier spielen.