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Streit um roten Thunfisch

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Streit um roten Thunfisch

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Der Streit um den roten Thunfisch geht in eine neue Runde: Bei den Verhandlungen über neue Fangmengen haben die mediterranen EU-Mitgliedsstaaten in Luxemburg eine Senkung der Quoten abgelehnt. Sie reagierten damit auf einen Vorschlag der EU-Kommission, der vorsah, die Fangmengen von 13.500 Tonnen in diesem Jahr auf 6.000 Tonnen im kommenden Jahr zu reduzieren.

Damit hat die EU keine gemeinsame Position. Diese wollte sie aber erreichen, um bei der Tagung der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik im November in Paris mit einer Stimme zu sprechen.

Der rote Thunisch steht wegen massiver Überfischung am Rande der Ausrottung. Die EU ist der größte Exporteur des teuer gehandelten Fisches, der vor allem in Japan großen Absatz findet. Ein einziges Tier kann hunderttausend Euro und mehr einbringen.