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Tarik Asis zum Tode verurteilt

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Tarik Asis zum Tode verurteilt

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Ein Gericht in Bagdad hat den früheren irakischen Außenminister Tarik Asis zum Tod durch den Strang verurteilt. Das Sondertribunal für die Verbrechen des Regimes von Ex-Diktator Saddam Hussein warf Asis vor, er sei an der Verfolgung von Mitgliedern religiöser Schiiten-Parteien beteiligt gewesen. Medienberichten zufolge wurden auch Saddams ehemaliger Privatsekretär Abdulhamid Hammud und der ehemalige Geheimdienstchef Saadun Schakir zum Tode verurteilt. Asis galt als rechte Hand Saddams und während seiner Zeit im Außenamt als “freundliches Gesicht des Irak”. Er bildete eine Art Gegenpol zu Saddam Hussein, der in seinen Reden zu außenpolitischen Fragen fast immer aggressiv und unversöhnlich geklungen hatte. Asis war in zwei anderen Prozessen, in denen es um seine Rolle bei der Hinrichtung von irakischen Händlern und bei der Vertreibung der Kurden ging, bereits zu insgesamt 22 Jahren Haft verurteilt worden. Der Ex-Diplomat hatte sich 2003 den US-Truppen gestellt. Dem 74-Jährigen soll es gesundheitlich nicht gut gehen.