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Mehr als 270 Tsunami-Tote in Indonesien

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Mehr als 270 Tsunami-Tote in Indonesien

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Bei dem Erdbeben mit anschließendem Tsunami in Indonesien sind nach einer neuen Bilanz mehr als 270 Menschen ums Leben gekommen, 400 weitere werden noch vermisst. Ein Sprecher der Rettungskräfte von West-Sumatra sagte, bislang seien 272 Leichen geborgen worden. Diese Amateurbilder zeigen ein von der drei Meter hohen Flutwelle zerstörtes Dorf. Inzwischen unterbrach Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono seine Reise nach Vietnam, um sich auf den Mentawai-Inseln ein Bild von der Lage zu machen. Auf der entlegenen Inselkette westlich von Sumatra geht die Suche nach Verletzten und Vermissten weiter. Immer wieder behindern Nachbeben die Rettung. Vornehmlich Touristen aus Australien haben die Region seit einiger Zeit als Surfer-Paradies entdeckt. Die Rettungsarbeiten sind schwierig, weil die Inseln der Mentawai-Gruppe nur schwer zugänglich sind und vielerorts die Kommunikationsstrukturen zusammengebrochen sind. Die Wellen drangen mancherorts bis zu 600 Meter auf das Land vor.