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Mindestens 150 Tote bei Tsunami in Indonesien

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Mindestens 150 Tote bei Tsunami in Indonesien

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Ein starkes Erdbeben mit Tsunami hat in Indonesien mindestens 150 Menschen in den Tod gerissen. Hunderte Menschen werden noch vermisst.

Das teilten die Rettungskräfte mit. Das Beben mit der Stärke 7,7 löste einen Tsunami aus. Eine australische Touristengruppe war an Bord einer Yacht, die vor der Küste von Sumatra lag, als sie von der drei Meter hohen Welle getroffen wurde. “Dieses Boot hier, die Freedom, ankerte neben uns”, berichtet ein Besatzungsmitglied. “Es wurde von der Welle getroffen und auf uns geschleudert. Es traf uns direkt in die Seite, in den Treibstofftank. Wir fingen sofort Feuer.” Die Mentawai-Inselgruppe besteht aus 70 kleinen Inseln und liegt etwa 150 Kilometer westlich von Sumatra. Dort leben etwa 68.000 Menschen.

Touristen vor allem aus Australien haben die Inseln in jüngster Zeit als Surfer-Paradies entdeckt.

Außerdem wurden beim Ausbruch des Merapi mindestens 25 Menschen getötet. Der Vulkan
hatte gestern abend plötzlich eine riesige Rauchwolke mit glühend heißer Asche mehr als 1500 Meter in die Luft gespuckt. Der knapp 3000 Meter hohe Merapi gehört zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Er war zuletzt 2006 ausgebrochen.