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Tsunami peitscht weit in indonesische Insel

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Tsunami peitscht weit in indonesische Insel

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Mehr als 24 Stunden nach dem starken Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra werden noch immer mehrere hundert Menschen vermisst. Die Zahl der Toten ist auf über 110 gestiegen. Die Behörden befürchten, dass diese Zahl noch weiter ansteigen wird, wenn die Rettungsmannschaften Kontakt zu den von der Außenwelt abgeschnittenen Dörfern aufnehmen können.

Die Erdstöße waren auch in Singapur zu spüren gewesen. Das Beben der Stärke 7,7 löste auf der abgelegenen Inselkette Mentawai vor Sumatra einen Tsunami mit gut drei Meter hohen Wellen aus. Etwa zehn Dörfer wurden teilweise zerstört.

Auf einer Insel rauschten die Wellen bis zu 600 Meter tief ins Land. Die Behörden hatten am Montagabend kurzzeitig eine Tsunamiwarnung ausgegeben, gingen dann aber davon aus, dass das Beben unter dem Meeresboden keine Flutwellen auslöste.