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TV-Show: Obama treibt Komiker das Lachen aus

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TV-Show: Obama treibt Komiker das Lachen aus

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Wird der Präsident nun komisch ? Oder der Komiker staatstragend ? Das fragten sich viele vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama bei Kult-Komiker Jon Stewart auf dem US-Kabelkanal Comedy Central. Am Ende war der “Daily Show” war klar: der Präsident hat gewonnen. Es war eine dreiviertel Stunde bierernster Wahlkampf für die “Halbzeitwahlen” zum Kongress am kommenden Dienstag.

“Als ich gewonnen hatte, und wir die Amtsübergabe machten,” so Obama zum Ernst der Lage, “da kam eine ganze Meute aus meinem politischen Umfeld an und sagte: weißt du was, genieß’ das hier jetzt. In zwei Jahren haben alle den großen Frust.”

Manchmal sei er selber frustriert, weil er wegen der immensen Sachzwänge mit dem Strom schwimmen müsse – anstatt ihm eine neue Richtung zu geben.

Das seien eben die schwierigsten Zeiten seit der Großen Depression in den 1930er Jahren.

Immerhin habe er vier Millionen Kindern eine Krankenversicherung verschafft, und nach den Arbeitsplatzverlusten im Gefolge der Finanzkrise würden jetzt seit einigen Monaten wieder neue Jobs entstehen.

Er hoffe, die Menschen würden die manchmal harten Entscheidungen belohnen, indem sie am 2. November ihre Stimme abgeben.

“Ist das alles genug ?” Fragte er das Publikum im Saal, dem gar nicht mehr zum Lachen war – “nein.”