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Wahl in Brasilien: Noch einmal, mit Musik

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Wahl in Brasilien: Noch einmal, mit Musik

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Im brasilianischen Präsidentschafts-Wahlkampf wird zu viel geholzt und zu wenig informiert, monieren Vertreter der Wahlbehörde.

Brasiliens Antwort – Musik.

Dilma Roussef, Wunschkandidatin des scheidenden Amtsinhabers Luiz Inácio Lula da Silva und in Umfragen 12 Prozentpunkte vorn und der oppositionelle José Serra nutzten die ihnen im Rundfunk eingeräumte Zeit lediglich zu Beschimpfungen, so die Kritik. Politische Programme – Fehlanzeige.

Das Sachliche in Kürze:

Der Sozialdemokrat José Serra steht für eine Mitte-Rechts-Koalition aus sechs Parteien, wohl eher marktwirtschaftlich orientiert.

Favoritin Dilma von der Arbeiterpartei mag den Markt auch, aber mit einem starken Staat, der sagt, wo es lang geht.

In Brasilien wird der Präsident direkt vom Volk gewählt. Er hat eine weitreichende exekutive Gewalt, ist Staatsoberhaupt und Regierungschef bestimmt das Kabinett.

Mehr als 135 Millionen Brasilianer haben am Sonntag die Stich-Wahl.