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Arbeitslosen-Heer: Obama verteidigt Wirtschaftspolitik

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Arbeitslosen-Heer: Obama verteidigt Wirtschaftspolitik

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Die Ärmel hochgekrempelt: Barack Obama gibt sich tatkräftig im Endspurt vor den US-Kongresswahlen nächste Woche. Bei seinen Auftritten dieser Tage muss er seine Wirtschaftspolitik verteidigen – auch am diesem Freitagabend in Maryland steht das Thema ganz oben auf dem Programm. Die hohe Arbeitslosigkeit spielt gegen die Demokraten – dabei seien es die Republikaner gewesen, die die Wirtschaft hätten den Bach heruntergehen lassen, wird Obama nicht müde zu betonen.

Damit liegt er übrigens rhetorisch genau auf Linie mit der radikalen Tea-Party-Bewegung mit ihrer Galionsfigur Sarah Palin: Auch sie kritisieren die hohen Staatsausgaben der Bush-Ära. Das radikale Auftreten der Tea-Party-Kandidaten könnte allerdings den Demokraten mancherorts Wähler in die Hände spielen.

Die Zahlen sprechen derzeit gegen die Regierung: Knapp zehn Prozent Arbeitslosigkeit, ein drastischer Anstieg der Langzeitarbeitslosen in diesem Jahr, und eine lahmende Konjunktur. Weswegen die US-Wirtschaft auch noch Zeit brauchen wird, den Arbeitslosen wieder neue Jobs zu schaffen.