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Indonesien trauert um seine Toten

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Indonesien trauert um seine Toten

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Der Tsunami auf den Mentawai Inseln in Indonesien hat laut den Behörden mehr als 300 Menschenleben gefordert. Mindestens 340 gelten noch als vermisst, doch die Hoffnung sinkt. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass der Großteil von der meterhohen Flutwelle ins Meer gespült wurde.

Den Überlebenden zufolge sind 13 Siedlungen praktisch ausradiert. 11 weitere Dörfer wurden von den Hilfstrupps noch nicht erreicht. Der indonesische Präsident reiste in das Katastrophengebiet, um den Geretteten Trost zu spenden.

Auf der indonesischen Insel Java, etwa 1000 Kilometer weiter weg, spuckte unterdessen der Vulkan Merapi erneut Feuer und Asche. Bei dem Ausbruch am vergangenen Dienstag kamen mindestens 34 Menschen ums Leben. Die meisten verbrannten oder wurden von einstürzenden Wänden erschlagen. Unter den Toten war auch der tief verehrte spirituelle Hüter des Berges. Er hatte sich geweigert sein Dorf vier Kilometer unterhalb des Kraters zu verlassen.