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Was Obama noch vor sich hat...

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Was Obama noch vor sich hat...

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Nach den 8 Regierungsjahren des Republikaners Bush trat der Demokrat Obama mit seinem schon zum Mythos gewordenen Slogan an: “Yes, we can” Allerdings versäumte er von Beginn an nicht, klarzumachen, dass er und die seinen nicht alles auf einmal können.

Er betonte, der Weg sei steil. Man werde ihn nicht in einem Jahr schaffen, auch nicht in einer Amtszeit.

Was Obama vor zwei Jahren nicht sagte – und vielleicht auch noch nicht in seiner ganze Dramatik sah – das ist das Erbe, das ihm Bush hinterlassen hat.

Die bedrückend hohe Arbeitslosigkeit von 9.6% ist überwiegend auf die Politik der Vorgänger zurückzuführen. Die Arbeitslosen aber wollen Antworten, wollen Lösungen vom heutigen Präsidenten. Es reicht ihnen nicht, wenn der bekennt, dieses Problem bringe ihn um den Schlaf.Mehr als 3 Monate ohne Job ist für Amerikaner gleichbedeutend mit der Angst vor dem sozialen Abstieg.

Obama will die Infrastruktur mit einem auf 6 Jahre angelegten Programm verbessern.
Doch schon die erste dafür nötige Rate an Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro stösst auf den Widerstand der Republikaner.

Obama will das Haushaltsdefizit abbauen, das inzwischen 1,3 Milliarden Dollar erreicht hat.

Droht ihm dafür jetzt auch ein Stoppschild in einem demnächst republikanisch dominierten Parlament?

Bisher hatte er die Zustimmung des Kongresses.

In den Bush-Jahren stieg das Defizit auch durch dessen Steuerkürzungen.

So etwas ist populär.

In Amerika mehr noch als anderswo.

Obama will nur bei Jahreseinkommen unter 250.000 Dollar die niedrigeren Steuern weiter gelten lassen.

Die Gesundheitsversorgung hat der Demokrat zu seinem Schlüsselprojekt gemacht.

Mit seiner Unterschrift unter das Gesetz kamen 32 Millionen Amerikaner zum ersten mal in ihrem Leben in den Genuss einer Krankenversicherung.

Gleichzeitig aber befürchten nun viele Steuerzahler, dass sie dafür werden bluten müssen.
In Umfragen erklärten das 67 Prozent der Befragten.

Und die Republikaner tun alles, um die Umsetzung des neuen Gesetzes zu behindern.

Und am Ende hat der Präsident auch Probleme in den eigenen Reihen. Wie so oft, wenn es schwierig wird, sind einige Berater und Mitarbeiter gegangen.