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Jetzt aber auch handeln: Umweltschützer loben UN-Artenschutzabkommen

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Jetzt aber auch handeln: Umweltschützer loben UN-Artenschutzabkommen

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Kaum einer hätte es für möglich gehalten – aber in letzter Minute ist es den Japanern doch gelungen, die Vereinten Nationen in Nagoya auf ein gemeinsames Abkommen einzuschwören. Die Beschlüsse der Artenschutzkonferenz trafen bei Umweltschützern auf positives Echo – sie erwarten nun nachhaltige Änderungen in der Landwirtschaft.

Der Delegierte der Europäischen Kommission, Karl Falkenberg, erläuterte: “Wir werden künftig den Zugang zu genetischem Material entlohnen können, und das wird den Lebensunterhalt vieler, vieler Menschen verbessern. Deshalb denke ich, dass das Ergebnis gut für alle ist, ich bin sehr glücklich, dass wir es heute Nacht hier in Nagoya zu Stande gebracht haben. Und jetzt muss ich was trinken gehen!”

So wurde beschlossen, dass Pharma- und Kosmetikkonzerne verpflichtet werden, einen Teil ihrer Gewinne an die armen Länder, aus denen sie die Rohstoffe ziehen, abzugeben. Außerdem sollen 17 Prozent der Landfläche – statt bisher 13 Prozent – und zehn Prozent der Meeresfläche – statt bisher ein Prozent – unter Schutz gestellt werden.

Nachdem die hehren Ziele gesetzt sind, müsste jetzt aber auch gehandelt werden, mahnten Umweltverbände.