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Tsunami: Über hundert Vermisste haben überlebt

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Tsunami: Über hundert Vermisste haben überlebt

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Eine gute Nachricht inmitten des Tsunami-Schreckens: Rund 130 Vermisste sind wiedergefunden wurden. Sie hatten sich auf in höhere Gegenden einer der Mentawai-Inseln gerettet. Mehr als 160 Menschen werden aber weiter vermisst, über 400 Tote sind zu beklagen.
 
Nahrungsmittel, Medikamente und Zelte kamen inzwischen am wichtigsten Hafen des Archipels an, doch die Verteilung an die übrigen, schwer zugänglichen Inseln gestaltet sich schwierig. Und hoher Wellengang und Regen behindern weiterhin die Helfer.
 
Die indonesische Regierung erwägt, die Küstenbewohner umzusiedeln. Ein paar hundert Kilometer weiter östlich spuckt derweil weiter der Vulkan Merapi Feuer und Asche. Etwa 50.000 Menschen mussten die Gegend verlassen. Bei der teils panikartigen Flucht kamen zwei Menschen bei einem Autounfall ums Leben. Die Zahl der Todesopfer seit der ersten Eruption stieg damit auf 38. 
 
Durch die Aschewolke wurde auch der Flugverkehr beeinträchtigt. Der Flughafen der Provinzhauptstadt, etwa 25 Kilometer vom Merapi entfernt, musste zwischenzeitlich geschlossen werden, weil die Rollbahnen durch Asche verschmutzt waren. Einige Flüge waren verspätet oder mussten umgeleitet werden. Die Vulkanologen erwarten noch Eruptionen des Merapi vielleicht sogar über Monate.