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USA: Wahlkampf im Schatten des Terrors

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USA: Wahlkampf im Schatten des Terrors

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Im Schatten der jüngsten Terrorismus-Bedrohung hat in den USA der Endspurt im Kongress-Wahlkampf begonnen.

Wenige Tage vor dem Urnengang versuchte Präsident Barack Obama noch einmal, das drohende Desaster für die Demokraten am Dienstag abzuwenden. Obama vor freiwilligen Wahlkampfhelfern:“Was Ich brauche, dieses Wochenende sind 20 Tausend Türen, an die ihr Freiwilligen klopft. Sprecht mit sovielen Leuten wie möglich, und beschreibt ihnen eure Vision von der Zukunft dieses Landes.”

An den Flughäfen werden Reisende und Gepäck derweil mit besonderer Gründlichkeit kontrolliert.
Die Ermittlungen nach den vereitelten Paketbomben-Anschlägen laufen auf Hochtouren. Janet Napolitano von der US Homeland Security:

“Der Al-Kaida im Yemen galt bereits in den letzten Jahren unsere Aufmerksamkeit und das wird so bleiben. Die aktuelle Aktion trägt aber den Stempel der sogenannten Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel. Wir werden nicht eher ruhen, bis wir die Spur bis zu ihrem Ausgangspunkt verfolgt haben.”

Auch im Jemen wurde die Suche nach möglichen weiteren verdächtigen Paketen fortgesetzt. Die US-Behörden sind alarmiert: Nach Medienberichten wurden die Sendungen aus dem Jemen nur durch einen Hinweis des saudi-arabischen Geheimdienstes entdeckt und nicht,
weil die regulären Sicherheitschecks wirksam waren.