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Nach Terroralarm Verdächtige festgenommen

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Nach Terroralarm Verdächtige festgenommen

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Nach dem Terroralarm an internationalen Flughäfen haben die Behörden im Jemen zwei verdächtige Frauen festgenommen. Die SIM-Karte eines Handys, das an einem der Sprengsätze befestigt war, führte zu einer Medizinstudentin und ihrer Mutter. Die Studentin steht im Verdacht, die beiden Pakete aufgegeben zu haben, die in Luftfrachtmaschinen gefunden wurden. Als Drahtzieher hinter den Paketbomben wird Al Kaida vermutet.

Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh betonte, er wolle keine Unterstützung beim Kampf gegen die Al Kaida. “Wir möchten nicht, dass sich jemand in Angelegenheiten des Jemens einmischt und die Al Kaida hier jagt.”

In den Päckchen befanden sich Druckerkartuschen, in denen Sprengstoff und Zünder versteckt waren. Die Empfänger waren jüdische Einrichtungen in Chicago. Ein Paket wurde in Dubai entdeckt. Die in Großbritannien gefundene Paketbombe war in Köln umgeladen worden.

Der britische Premierminister David Cameron erklärte, der Sprengsatz sei so präpariert gewesen, dass er bereits im Flugzeug explodieren sollte.

Medienberichten zufolge hatte das Bundeskriminalamt den entscheidenden Hinweis aus Saudi-Arabien erhalten. Laut Innenminister Thomas de Maizière stellte die Bundesregierung sicher, dass keine Luftfracht aus dem Jemen mehr in Deutschland ankommt.