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Jemen: Fahnder lassen Verdächtige wieder frei

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Jemen: Fahnder lassen Verdächtige wieder frei

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Im Jemen geht die Suche nach den Absendern der beiden Bombenpakete weiter, die am Freitag per Luftfracht in die USA geschickt werden sollten. Die Ermittler vermuten, dass der jemenitische Al-Kaida-Ableger hinter den explosiven Sendungen steckt, die an Synagogen in Chicago adressiert waren.

Die 22-Jährige Studentin, die zunächst als Aufgeberin der Paketbomben identifiziert worden war, wurde von der Polizei wieder freigelassen.
Laut den Ermittlern haben die Verhöre ergeben, dass sie die falsche Person sei. Sie gehen von Identitätsdiebstahl aus, eine These, die zuvor schon von den Anwälten der Studentin vorgebracht wurde.

Die US-Fahnder verdächtigen einen saudischen Extremisten mindestens eine der Bomben gebaut zu haben. Ibrahim Hassan al-Asiri soll bereits an zwei anderen Anschlagsversuchen beteiligt gewesen sein. In allen drei Fällen wurde PETN Sprengstoff verwendet. PETN wird bei Gepäckdurchleuchtungen selten erkannt. Die Sprengkraft ist gewaltig, sechs Gramm reichen, um einen Passagierjet zum Absturz zu bringen.