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Nach Anschlag: Ermittler verdächtigen PKK

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Nach Anschlag: Ermittler verdächtigen PKK

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Am Tag nach dem Selbstmordanschlag im Herzen Istanbuls ist sich die türkische Presse einig: Dahinter steckt die PKK. Zwar hat die verbotene kurdische Arbeiterpartei eine Beteiligung weder bestätigt noch bestritten. Ermittlern zufolge aber sprechen erste Erkenntnisse für die PKK. Eine einseitige Waffenruhe war am Sonntag ausgelaufen.

Das Terrornetzwerk Al-Kaida schließt die Polizei als Urheber so gut wie aus. Auch linksextremistische Gruppen hatten in der Vergangenheit Anschläge verübt.

“Wir werden uns solchen Anschlägen nicht beugen”, sagt ein Passant auf dem Taksimplatz. Erfolg gebe es nur auf demokratische Weise, nicht durch das Töten von Unschuldigen.

Getötet wurde nur der Attentäter, der gestern versucht hatte, in einen Polizeibus zu gelangen. 32 Menschen wurden verletzt, darunter 15 Polizisten. Die Polizei ist auf dem belebten Taksimplatz fast ständig präsent. Bereits in der Vergangenheit hatte es dort Anschläge auf die Beamten gegeben.