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Regierungen verhängen wegen Paketbomben Flugverbote

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Regierungen verhängen wegen Paketbomben Flugverbote

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Die vereitelten Paketbombenanschläge vom Wochenende haben eklatante Sicherheitslücken in der weltweiten Terrorabwehr offenbart.
Großbritannien hat deshalb ein Einflugverbot für Flüge aus dem Jemen und Somalia verhängt.

Auch Deutschland hat Flügen aus dem Jemen ein Einflugverbot erteilt. Denn eines der beiden Pakete wurde auf dem Flughafen Köln/Bonn umgeladen – ohne dass der Sprengstoff entdeckt wurde.

Dazu der Verkehrsministeriums-Sprecher Ingo Strater:

“Es wurde an die jemenitischen Luftfahrtgesellschaften, die nach Deutschland fliegen, ein Einflugverbot erteilt, und außerdem ist eine Anweisung an die deutsche Flugsicherung ergangen, direkte und indirekte Flüge aus dem Jemen abzuweisen. Das heißt, es wird bis auf weiteres kein Einflug in oder über deutsches Gebiet zugelassen.”

Am Sonntagabend ließen die Behörden eine Studentin wieder frei, die als mutmaßliche Absenderin eines der Pakete festgenommen worden war. Die 22-Jährige und ihre ebenfalls festgenommene Mutter seien unschuldig und auf freiem Fuß.

Bei der Fahndung nach den Hintermännern der Bomben haben die US-Behörden ihr Augenmerk inzwischen auf Ibrahim Hassan al-Asiri gerichtet, der als eine der führenden Figuren der Terrororganisation Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel gilt.

Der entscheidende Hinweis auf die an jüdische Einrichtungen in Chicago adressierten Paketbomben soll von einem reuigen Mitglied der Terrororganisation stammen.