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Briefbomben in Athen gefunden

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Briefbomben in Athen gefunden

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Bei der Explosion einer Paketbombe in der griechischen Hauptstadt Athen ist eine Angestellte eines Kurierdienstes verletzt worden. Der Polizei gelang es anschließend, drei weitere Briefbomben zu entschärfen. Eine von ihnen sollte an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy geschickt
werden, teilte das griechische Ministerium für Bürgerschutz mit. Die Polizei nahm zwei Verdächtige Männer im Alter von 22 und 24 Jahren fest. Gegen einen von ihnen liegt ein Haftbefehl wegen seiner Beteiligung an Anschlägen einer autonomen Gruppierung namens “Konspiration der Zellen des Feuers” vor. Der andere erklärte, er sei ein “politischer Kämpfer”.

Die anderen Pakete waren an die Botschaften Mexikos, der Niederlande und Belgiens in Athen adressiert. Die kleine griechische Untergrundorganisation hat für Dutzende von Bombenanschlägen auf Banken und Regierungsgebäude sowie Filialen ausländischer Firmen in den vergangenen drei Jahren die Verantwortung übernommen. Ein Zusammenhang mit al-Kaida besteht offenbar nicht.