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Der teuerste Kongresswahlkampf der US-Geschichte

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Der teuerste Kongresswahlkampf der US-Geschichte

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Ein rekordverdächtiger Wahlkampf: Bislang war keine Kampagne für Kongresswahlen so teuer wie diese. Insgesamt kostete sie vier Milliarden Dollar, Privatleute und Unternehmen gaben fast 295 Millionen Dollar aus, um ihre Kandidaten zu unterstützen. Das Geld floß in Großveranstaltungen oder Fernsehdebatten ebenso wie in die Organisation der Kampagnen oder die Finanzierung der Wahlhelfer. Dass der Wahlkampf überhaupt so teuer werden konnte, ist einem Spruch des Supreme Court zu danken, der im Januar die Obergrenzen für Wahlspenden aufgehoben hatte. Seither kann jeder Kandidat ganz nach Belieben Spenden sammeln – und vor allem im kleinen Connecticut tat man sich diesbezüglich hervor: 55 Millionen Dollar kostete hier der Wahlkampf für den Senat, während man in Kalifornien und Nevada mit je 44 und in Florida mit 40 Millionen auskam.

Rechtsanwaltskanzleien und Anwälte steuerten mit 100 Millionen Dollar den Löwenanteil bei, und der ging hauptsächlich an die Demokraten. Ölkonzerne hingegen unterstützten eher die Republikaner, während Investmentfirmen rund 66 Millionen Dollar zwischen beiden Parteien aufteilten.