Eilmeldung

Eilmeldung

Filmfestival in Rom: Springsteen-Doku und trauernde Eltern

Sie lesen gerade:

Filmfestival in Rom: Springsteen-Doku und trauernde Eltern

Schriftgrösse Aa Aa

Bruce Springsteen alias “The Boss” auf dem roten Teppich beim Internationalen Filmfestival in Rom. Dort wurde er am Montag von einer Menge jubelnder Fans begrüßt. Springsteen war in die Ewige Stadt gekommen, um bei der Premiere der Doku “The Promise: The Making of Darkness on the Edge of Town” dabeizusein. Sie zeigt Filmmaterial von Springsteen und der E-Street Band aus den Jahren 1976-78.

Damals nahm die Band die Platte “The Darkness on the Edge of Town” auf. Dabei entstanden auch Songs, die es nicht auf die Scheibe schafften. Sie sollen demnächst auf einem eigenen Deluxe-Album herausgkommen.

Springsteen: “Es hat am meisten Spaß gemacht, beim Zusammenbauen des Ganzen die Musik wiederzfinden, an der wir damals wirklich hart gearbeitet haben, die aber nicht auf die Platte gepasst hat. Die Songs geben eigentlich ein ganz eigenes Album ab. Sie waren sehr sorgfältig arrangiert und so viel lag einfach rum in den vergangenen 30 Jahren. Es war toll, alles zusammenzusetzen und es den Fans zu zeigen.”
Produziert wurde die Doku von Thom Zimny, der über 30 Jahre mit Springsteen zusammengearbeitet hat.

Zu sehen ist schwarz-weiß-Material vom Boss, als der in seinen Zwanzigern war, singt, Witze reißt und mit seiner Band musiziert. Die Dokumentation läuft außerhalb des offiziellen Wettbewerbs beim Filmfestival. Der Schauspieler Aaron Eckhart hat sich nach eigenen Angaben auf seine Rolle als trauernder Vater im Film “Rabbit Hole” mit Besuchen in einer Trauergruppen vorbereitet.

Eckhart, der an der Seite von Nicole Kidman spielt, stellte dem Film, der erst kommendes Jahr in den USA rauskommt, beim Filmfestival in Rom vor. Der Film von Regissuer John Cameron Mitchell zeigt, wie jedes Elternteil mit den Tod des vierjährigen Sohnes umgeht und welche Wirkung der Tod auf das Paar hat. Die Figuren schwanken zwischen Intimität und der Unfähigkeit zu kommunizieren. Sie sehen sich Zeichnungen des Sohnes an, legen seine Kleider raus, räumen sein Zimmer auf, und besuchen eine Selbsthilfegruppe, um mit ihren Gefühlen klarzukommen.

Eckhart: “Ich behaupte wirklich nicht auch nur ansatzweise zu wissen, wie sich das anfühlt, ein Kind zu verlieren. Ich gab einfach mein bestes. Als Schauspieler muss man fehlende eigene Erfahrungen eben ersetzen, ich habe das so gut getan wie ich konnte.

“ Der Film “Rabbit Hole” ist offizieller Wettbewerbsbeitrag beim Internationalen Filmfestival in Rom.