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Kongresswahlen USA: Abgeordnete geben Stimme ab

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Kongresswahlen USA: Abgeordnete geben Stimme ab

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In den USA haben am Morgen die Kongresswahlen begonnen. Für Präsident Obama geht es zwei Jahre nach seinem triumphalen Einzug ins Weiße Haus um die Mehrheit der Demokraten im Abgeordnetenhaus und um den Vorsprung im Senat. Beide sind alles andere als sicher, glaubt man den Umfragen.

Stimmung gegen Obama hat in den letzten Wochen vor allem die Tea Party Bewegung gemacht, der auch die Kandidatin der Republikaner Christine O’Donnell angehört. Der Fraktionschef der Republikaner im Repräsententenhaus, John Boehner, könnte nach einem Wahlsieg seiner Partei Vorsitzender des Repräsentantenhauses werden.

Vize-Präsident Joe Biden, der am Montag noch gemeinsam mit Obama versucht hatte, die Wähler im Bundesstaat Cleveland zu motivieren, gab ebenfalls seine Stimme ab,
genauso wie Joe Sestak, der Kandidat der Demokraten im Bundesstaat Pennsylvania. Er gab an, dass es ein mit harten Bandagen geführter Wahlkampf war.

Auch deshalb unterstützte Michelle Obama ihren Mann noch am Morgen mit einem Wahlkampfauftritt in Las Vegas. Es gehe bei dieser Wahl um mehr als das Erreichte der letzten beiden Jahre, nämlich um das, was noch zu tun sei.

In Washington fasst euronews-Reporterin Valerie Zabriskie die möglichen Konsequenzen der Wahl zusammen:

“Am 2. November entscheiden die Wähler, wer in diesem Gebäude sitzen wird, wo der Amerikanische Kongress tagt. Aber wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der Wirtschaftskrise sagen viele voraus, dass Präsident Obama es bald mit einem anderen Kongress zu tun haben wird, einem konservativeren Kongress.