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Türkei: PKK streitet Beteiligung an Attentat ab

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Türkei: PKK streitet Beteiligung an Attentat ab

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Nach dem Selbstmordattentat auf einen Polizeiposten im Zentrum von Istanbul hat die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK jede Beteiligung bestritten. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass sie Zivilisten immer schonen wollte.

Der türkische Minister für europäische Angelegenheiten wollte sich zu einer eventuellen Beteiligung der PKK nicht äußern.

“Die Türkei ist entschlossen, den Terrorismus zu bekämpfen, aber die Türkei will auch die individuellen Rechte unserer Bürger erweitern. Demokratie und Sicherheit sollten sich die Waage halten”.

Bei dem Anschlag auf dem Taksim-Platz waren 32 Menschen verletzt worden. Der Attentater selbst starb. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

Euronews-Reporter Christophe Midol-Monnet ist für uns in Istanbul.

“Nach dem Anschlag vom Sonntag bleibt die Lage weiter angespannt. Auch wenn alle Augen auf die PKK gerichtet sind, hat diese ihre Beteiligung an dem Anschlag bestritten und ihren Waffenstillstand bis zu den Wahlen im nächsten Sommer verlängert.”