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US-Kongresswahlen: Ernst für Obama - aber auch hoffnungslos ?

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US-Kongresswahlen: Ernst für Obama - aber auch hoffnungslos ?

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Der Wahlkampf war lang und hart, jetzt spricht der amerikanische Wähler: In den USA wird heute gewählt. Zwei Jahre nach seinem triumphalen Einzug ins Weiße Haus geht es für Präsident Barack Obama bei den Kongresswahlen heute um die Mehrheit der Demokraten im Abgeordnetenhaus und um den Vorsprung im Senat. Beide wackeln, glaubt man den Umfragen.

Auch First Lady Michelle Obama kämpfte um jede Stimme. In Las Vegas sagte sie:

“Bei dieser Wahl geht es um mehr als das, was wir in den letzten paar Jahren erreicht haben. Es geht um all das, was noch zu tun ist, in den kommenden Monaten und Jahren.”

John Boehner hat gute Chancen, als „Speaker“ in Zukunft zum wichtigsten Gegenspieler Obamas zu werden. Der Fraktionschef der Konservativen im Repräsentantenhaus gilt als Typ Haudegen.   
 
Die Opposition mußte nicht lange nach Wahlkampfthemen suchen: 
der Aufschwung in den USA – kraftlos,
der Arbeitsmarkt -  mühsam,
der Schuldenberg – riesig.
 
Vom Frust der Bürger profitierte vor allem die rechtspopulistische Tea-Party-Bewegung, die zahlreiche republikanische Kandidaten unterstützte.
 
Im Kongress werden alle 435 Sitze des Abgeordnetenhauses neu vergeben, im Senat
ist es ein gutes Drittel der 100 Mandate.
 
Gewählt werden auch die Gouverneure in mehr als 30 der 50 US-Bundesstaaten.
 
Erste Hochrechnungen werden gegen 19.00 Uhr Ortszeit erwartet, in Europa ist es dann Mitternacht.