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Federal Reserve pumpt mehr Geld in den US-Markt

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Federal Reserve pumpt mehr Geld in den US-Markt

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Die US-Notenbank setzt ihre Politik der quantitativen Lockerung fort. Fed-Chef Ben Bernanke teilte mit, dass ein neues Ankaufprogramm für Staatsanleihen im Umfang von 600 Milliarden Dollar aufgelegt werde. Die Entscheidung kommt nicht überraschend, nur über das Volumen des Programms hatte Rätselraten geherrscht. Gleichzeitig beließ Bernanke den Leitzins auf seinem historischen Tief von nahe null Prozent – und dort wird er voraussichtlich noch bis Ende 2011 verharren.

Die Notenbank pumpt also neues Geld in den Markt. Ob sie damit dem kraftlosen Aufschwung auf die Sprünge helfen kann, ist allerdings fraglich: Einige Kritiker befürchten langfristig eine unkontrollierbare Inflation, andere verweisen darauf, dass schon das milliardenschwere Ankaufprogramm der Fed im Frühjahr wenig Wirkung zeigte. Die Kauflust der Amerikaner schwindet, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch – und die Gefahr einer weiteren Rezession ist noch lang nicht gebannt.