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Obama zeigt nach Wahlschlappe Kompromissbereitschaft

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Obama zeigt nach Wahlschlappe Kompromissbereitschaft

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Nach der schweren Wahlschlappe seiner Demokraten hat der amerikanische Präsident Barack Obama die siegreichen Republikaner zur Zusammenarbeit im Interesse des Landes aufgefordert – und zugleich Kompromissbereitschaft in einigen Frage signalisiert. Vor Journalisten im Weißen Haus betonte er mehrfach die Notwendigkeit, einen “Konsens” zu finden. Die Menschen würden von den Politikern nun verantwortungsbewusstes Handeln erwarten, sagte Obama:

“Das gestrige Wahlergebnis hat bestätigt, was ich von Menschen überall in Amerika gehört habe: Die Menschen sind enttäuscht, sie sind schwer enttäuscht von dem Tempo der Erholung unserer Wirtschaft. Sie hoffen auf Möglichkeiten für ihre Kinder und Enkelkinder. Sie wollen eine schnellere Zunahme der Arbeitsplätze, und sie wollen für ihre Arbeit besser bezahlt werden.”

Wichtigste Aufgabe sei es, die Wirtschaft in Fahrt zu bringen. Wenn die Republikaner Ideen hätten, etwa in Steuerfragen, würde er sie in Betracht ziehen, betonte Obama:

“Keine Partei kann nun allein bestimmen, wie es weitergeht. Wir müssen Gemeinsamkeiten finden, um Fortschritte zu machen im Hinblick auf einige ungewöhnlich schwierige Herausforderungen. Ich habe John Boehner und Mitch McConnell gesagt, dass ich mich sehr gerne mit Mitgliedern beider Parteien hinsetzen will, um herauszufinden, wie wir gemeinsam vorankommen können.”

Obama gab zu verstehen, dass er auch bei der umstrittenen Gesundheitsreform zu Kompromissen bereit ist. Der Präsident räumte ein, dass eine Zusammenarbeit nicht leicht sein werde.