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Tea-Party stellt zwei Senatoren

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Tea-Party stellt zwei Senatoren

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Auf die Tea Party haben sich die Blicke bei dieser Wahl gerichtet. Die neue, populistische Bewegung rechts der Republikaner stellt künftig zwei der Senatoren. Republikaner und Tea Party-Mitglieder stimmen in vielen Positionen überein. Doch die Neuen stellen das Washingtoner Zwei-Parteien-System in Frage.

Marco Rubio, der 39-Jährige Anwalt, wird für Florida im Senat sitzen. Er sagte: “Wir machen einen Fehler, wenn wir glauben, dass unsere Wahlergebnisse eine Zustimmung für die Republikaner bedeuten. Sie sind eine zweite Chance. Eine zweite Chance für die Republikaner, zu sein, was sie vor gar nicht so langer Zeit noch sein wollten.”

In Kentucky gewann der 47-jährige Augenarzt Rand Paul einen Senatorensitz. Er war unter anderem dadurch aufgefallen, dass er die Anti-Diskriminierungsgesetze zeitweilig in Frage gestellt hatte. “Wir haben eine Botschaft, eine Botschaft der Wähler aus Kentucky. Eine Botschaft, laut und deutlich, ohne Blatt vor dem Mund: Wir sind gekommen, um die Regierung zurückzuerobern!”

Beim ersten großen Wählertest konnte sich die Tea Party behaupten. Die Republikaner müssen nun damit rechnen, dass die Rechtspopulisten nicht nur Obama und den Demokraten, sondern auch ihnen gefährlich werden.