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US-Kongresswahlen: Obama heftig abgewatscht

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US-Kongresswahlen: Obama heftig abgewatscht

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Es ist die erwartete Ohrfeige für US-Präsident Barack Obama. Bei den Kongresswahlen in den USA rangen die Republikaner Obamas Demokraten wichtige Stimmen ab. Zu viele Wähler haben sich enttäuscht vom einstigen Hoffnungsträger und seiner Partei abgewandt, die Wirtschaft ist am Boden, die Arbeitslosenzahlen dagegen steigen, und die Regierung scheint in den Augen vieler Wähler unfähig, das Land aus dem Dilemma zu steuern.

Der jetzt gewählte 112. Kongress ist somit ein Ort des Sieges für die Republikaner. In beiden Kammern verloren die Demokraten.

Im Abgeordnetenhaus, der ersten Kammer des Kongresses, gelang den Konservativen ein deutlicher Sieg. Von zuletzt 177 Sitzen stiegen sie auf über 230 Sitze. Die Demokraten verloren im Gegenzug, die ehemalige 256 Sitze starke Mehrheit ist dahin, Obamas Partei stürtzte auf rund 180 Sitze ab.

Im Senat, der zweiten Parlamentskammer, haben die Demokraten trotz herber Verluste noch einen hauchdünnen Vorsprung vor den Republikanern, die sich schwer taten, den Demokraten die notwendigen zehn Senats-Sitze abzunehmen. Beim aktuellen Kräfteverhältnis wird das Regieren für Obama künftig deutlich schwieriger.