Eilmeldung

Eilmeldung

Athen: Wieder zwei Spreng-Pakete entdeckt

Sie lesen gerade:

Athen: Wieder zwei Spreng-Pakete entdeckt

Schriftgrösse Aa Aa

Nach der Paketbomben-Serie in Griechenland gehen vom Flughafen Athen bis auf weiteres keine Kuriersendungen mehr ins Ausland. Trotz hohen Fahndungsdrucks tauchen jedoch weiter explosive Sendungen auf – heute eine in der Post der französischen Botschaft in Athen und eine in einem Paketverteiler in einem Vorort.

In Athen wurden zwei Verdächtige dem Richter vorgeführt. Ihnen werden Terrorakte, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und illegaler Besitz von Waffen und Sprengstoff vorgeworfen.

Nach der Serie von Sprengstoffbriefen an Staatschefs, internationale Institutionen und Botschaften fahndet die Polizei mit großem Medienaufwand nach fünf Männern, die ebenfalls der linksextremistischen Untergrundorganisation “Verschwörung der Zellen des Feuers” angehören sollen.

Auch im Bundeskanzleramt in Berlin hatte eine Paketbombe Alarm ausgelöst. Die Sendung war vor dem Abflug von der Luftfrachtlogistik-Firma Goldair und dem Sicherheitsunternehmen Brinks kontrolliert worden – ohne Erfolg. Das Schwarzpulver sei womöglich mit Mehl verdünnt gewesen, so die Verantwortlichen.

Durch die gut ein Dutzend Spreng-Sendungen wurde bisher eine Mitarbeiterin eines Paketdienstes leicht verletzt. Die meisten seien zu klein gewesen, um jemanden ernsthaft zu verletzen, so die Polizei.