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Chinas Staats- und Parteichef in Paris

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Chinas Staats- und Parteichef in Paris

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Der chinesische Präsident Staats- und Parteichef Hu Jintao ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen.

Um die Bedeutung des Besuchs zu unterstreichen, kam sein französischer Kollege Nicolas Sarkozy zum Pariser Flughafen Orly, um den Staatsgast zu begrüßen.

Frankreich erhofft sich chinesische Exportaufträge in Milliardenhöhe. Der französisch-amerikanische Ausrüster Alcatel-Lucent kündigte Verträge im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Euro an.
Der europäische Flugzeughersteller Airbus erwartet einen Großauftrag für mehr als 100 seiner Jets. Das Geschäft könnte nach unbestätigten Berichten einen Umfang von mehr als sechs Milliarden Euro haben. Und der französische Atomkonzern Areva erwartet einen Grossauftrag zur Lieferung von Atombrennstoff im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro.

Als wichtiges Thema des Staatsbesuchs galt der bevorstehende Gipfel der 20 führenden Industrienationen in Seoul.

Am Rande des Besuchs kamen Mitglieder der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen zu einer Kundgebung zusammen. Sie protestierten gegen die Inhaftierung des Bürgerrechtlers Liu Xiaobo, der jüngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.