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Al-Kaida will Paketbomben geschickt haben

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Al-Kaida will Paketbomben geschickt haben

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Die Al-Kaida-Organisation beansprucht die Anschlagsversuche mit Paketbomben in Frachtflugzeugen von letzter Woche für sich. Dies teilt die Gruppe im Internet mit.

Die Sprengsätze, die in Patronen von Computerdruckern versteckt waren, stammten aus Jemen. Eine der Paketbomben wurde in Dubai entdeckt, die andere am englischen Flughafen East Midlands.

Al-Kaida behauptet auch, sie sei verantwortlich für den Absturz eines Frachtflugzeugs in Dubai im September. Nach bisherigen Angaben hatte dieses Unglück aber nichts mit Sprengstoff zu tun.

Die Luftfahrtbehörde der Arabischen Emirate – zu denen Dubai gehört – untersucht jetzt trotzdem diese Behauptung. Der Behördenchef sagte, man nehme die Aussage von Al-Kaida ernst, habe aber eben bisher keinerlei Hinweise auf einen Anschlag. Inwieweit die Äußerungen im Internet tatsächlich von Al-Kaida stammen, ist nicht nachprüfbar.

Insbesondere auf Druck Deutschlands beraten die EU-Innenminister am Montag über die Bedrohung durch Paketbomben im Flugfrachtverkehr beraten. Laut EU-Kommission werden sechzig Prozent der Luftfracht in Passagiermaschinen befördert. Für Sicherheitskontrollen sind aber die Frachtfirmen verantwortlich.