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Freude und Proteste wegen Papstbesuch in Spanien

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Freude und Proteste wegen Papstbesuch in Spanien

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Papst Benedikt XVI. wird heute in Spanien erwartet. Erste Station seines Besuchs ist der Wallfahrtsort Santiago de Compostela in der nordwestlichen Region Galicien. Der Ort ist Ziel zahlreicher Pilger auf dem hunderte Kilometer langen Jakobsweg. In Santiago de Compostela liegt der Legende nach das Grab des Apostels Jakob, spanisch: Santiago. Die Pilger freuen sich auf die Möglichkeit, den Papst zu sehen. Manche zeigten sich überrascht, so auch ein Pilger aus der Schweiz:
“Reiner Zufall! Ich wußte gar nicht, dass der Papst hier sein würde, das ist wirklich nur ein Zufall. Aber ich würde ihn gerne sehen!”

Andere wollen ihn lieber nicht sehen und machen dies mit Plakaten deutlich. Die Sprecherin einer antiklerikalen Bürgerinitiative sagte: “Das Kirchenoberhaupt mag kommen, aber bezahlen sollen das die Katholiken. Die Steuerzahler sollten nicht für den Papstbesuch aufkommen.”
Am Rande einer Kundgebung von Papstgegnern kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Zweite Station des Papstes ist am Sonntag Barcelona. Hier gingen am Donnerstagabend mehrere tausend Menschen gegen den Besuch auf die Straße.