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Obama auf Indien-Besuch

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Obama auf Indien-Besuch

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Barack Obama ist auf Asienreise, zuerst in Indien. Drei Tage lang ist Amerikas Präsident hier, zunächst in der Wirtschaftsmetropole Mumbai, früher bekannt als Bombay.

Hier gedenkt er der Opfer der Anschläge vor zwei Jahren. Damals töteten pakistanische Attentäter mehr als 160 Menschen.

Im Mittelpunkt des Tages stehen sonst Wirtschaftsgespräche. Obama verkündet Handelsabkommen im Wert von mehr als sieben Milliarden Euro.

Man sehe Asien und vor allem Indien als Markt der Zukunft, sagt er vor Unternehmern. Man begrüße Indiens Aufstieg nicht nur, man unterstütze ihn auch begeistert und wolle in ihn investieren.

Angesichts des Obama-Besuchs hofft man auf Aufmerksamkeit auch in der Stadt Bhopal. Die Menschen hier wollen entschädigt werden für die Chemiekatastrophe von 1984, verursacht durch die amerikanische Firma Union Carbide: Die hat aber nur an Indiens Regierung gezahlt, schon 1989. Dann wurde sie vom Konkurrenten Dow aufgekauft, und nichts weiter passierte mehr – die Menschen in Bhopal fühlen sich seitdem im Stich gelassen.