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Breite Kritik an Birma-Wahl

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Breite Kritik an Birma-Wahl

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Im Ausland wird die Wahl in Birma kritisch gesehen:
zunächst einmal natürlich von Exilbirmesen, die durch die Diktatur aus dem Land getrieben worden sind. Sie protestieren zum Beispiel in Thailand, an der Grenze zu ihrem Heimatland, oder in Südkorea.

Unterstützung in ihrer Haltung gegen die Militärmachthaber bekommen sie aus dem Ausland. So machen die USA klar, was sie von der weitgehend inszenierten Wahl halten: Sie sei alles, aber nicht frei und fair, sagt ihr Präsident Barack Obama.

Und seine Außenministerin Hillary Clinton verspricht, man wolle sich weiterhin für eine internationale Untersuchungskommission einsetzen, um die birmesischen Machthaber zur Verantwortung zu ziehen: für Verletzungen der Menschenrechte ebenso wie für die Verfolgung ethnischer
Minderheiten.

Aber nicht nur westliche Länder, auch Staaten in Südostasien selbst kritisieren die Wahl, wie zum Beispiel Indonesien oder die Philippinen.