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Niedrige Wahlbeteiligung in Griechenland

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Niedrige Wahlbeteiligung in Griechenland

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Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou will trotz Verlusten bei den Kommunal- und Regionalwahlen an seinem harten Sparkurs festhalten.

Nach Hochrechnungen haben die Sozialisten zwar rund zehn Prozent weniger Stimmen als bei der Parlamentswahl 2009 erhalten, bleiben aber mit 34
Prozent knapp stärkste politische Kraft.

Der Rückgang der Wahlbeteiligung war teilweise dramatisch: Im Zentrum Athens gingen trotz Wahlpflicht nur 43 Prozent der Wähler zu den Urnen, landesweit nur gut 60 Prozent.

Die Opposition hatte diesen Urnengang zu einem Stimmungstest für den harten Sparkurs der Regierung erklärt.

Regierungschef Papandreou hatte in den vergangenen 13 Monaten eine
drastische Sparpolitik durchgesetzt, um das Land vor dem Staatsbankrott zu retten. Dagegen gab es Streiks und massive Proteste.