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Zusammenstöße in Myanmar

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Zusammenstöße in Myanmar

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Nach den Wahlen in Myanmar – früher Birma – ist es zu Zusammenstößen zwischen Regierungssoldaten und Angehörigen der Karen-Minderheit gekommen. Unbestätigten Meldungen zufolge wurden sieben Menschen getötet.

Die Karen waren wie andere Minderheiten durch die staatliche Wahlkommission von den Wahlen ausgeschlossen worden.

Insgesamt durften mindestens 2,5 Millionen Menschen nicht an der Abstimmung teilnehmen. Die Wahl war in 3.400 Dörfern aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.
Nach Angaben eines Exil-Magazins verhängte die Junta für 90 Tage den Ausnahmezustand.

Die Militärjunta in Myanmar hatte erstmals seit 20 Jahren wählen lassen.

Allerdings können nur ihr genehme Parteien gewinnen. International wird die Wahl als Farce angesehen.

Die wichtigste Oppositionsfigur, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, steht unter Hausarrest und hatte zum Wahlboykott aufgerufen.

US-Präsident Barack Obama sagte, die Wahlen zeigten nur, dass das Regime weiter auf Unterdrückungund Einschrünkung statt auf Transparenz und Einbeziehung der Menschen setze.