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Erste Erfolge mit Netzhautimplantaten

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Erste Erfolge mit Netzhautimplantaten

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Dieser Mann ist blind und trotzdem kann er die vor ihm liegenden Gegenstände erkennen. Ihm wurde ein Photodiodenchip unter die Netzhaut transplantiert. Er und zwei weitere Testpersonen haben an einem Experiment des Forschungsinstituts für Augenheilkunde der Universität Tübingen teilgenommen. Sie alle leiden an der bisher unheilbaren Erbkrankheit Retinitis pigmentosa, die zu einem Rückgang der Netzhaut und einer langsam fortschreitenden Erblindung führt.

Implantiert wird ein drei Millimeter großer Chip, auf dem sich 1500 Lichtsensoren befinden. Jeder Sensor gibt einen elektrischen Impuls an die Nervenzellen im Gehirn, das so ist der Lage ist, ein unscharfes Bild zu produzieren. Die ersten Tests waren vielversprechend. Kommendes Jahr werden sie an der Oxford University fortgesetzt.