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Präsident Obama in Indonesien

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Präsident Obama in Indonesien

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Der amerikanische Präsident Barack Obama ist auf seiner zehntägigen Asienreise in Indonesien eingetroffen. In der Hauptstadt Jakarta wurde er von seinem indonesischen Kollegen Susilo Bambang Yudhoyono begrüßt.
Erster Stop der Reise war Indien. Auch in Indonesien stehen Wirtschaftsfragen im Mittelpunkt der Gespräche. Beide Seiten unterzeichneten das schon im vergangenen Jahr vereinbarte “umfassende Partnerschaftsabkommen”.
Obama sagte, er habe mit Yudhoyono Möglichkeiten erörtert, für noch mehr Handel und Investitionen zu sorgen: “Er sagte, wir seien in dieser Hinsicht derzeit die Nummer Drei, und ich sagte ihm, dass wir es nicht mögen, Nummer Drei zu sein, wir wollen die Nummer Eins sein.”
Obama betonte auch die Bedeutung seines Besuchs im Land mit der größten muslimischen Bevölkerung: Die USA seien bemüht, Brücken zu bauen und ihre Kontakte mit muslimischen Ländern zu verstärken, “damit es bei diesen Kontakten nicht nur um Sicherheitsfragen geht.”
Obama hatte in seiner Kindheit vier Jahre lang in Indonesien gelebt. Beim Staatsbankett kam dem Vernehmen nach sein damaliges Lieblingsessen auf den Tisch.
Von Jakarta aus reist Obama nach Südkorea – zum G20-Gipfel in Seoul. Anschließend besucht er Japan, bevor er sich am 14. November auf die Heimreise macht.